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Malteser Sandkrug

Stoffmasken-Aktion: Malteser verteilen Behelfsmasken im Landkreis Vechta 

Masken für Lehrerinnen und Lehrer sowie Personal mit viel Personenkontakt / Weiteres Kontingent an Stoffmasken auch für Privatpersonen

29.04.2020
Übergabe von 150 Behelfsmasken an die Radiologie Vechta
Übergabe von 150 Behelfsmasken an die Radiologie Vechta (von links): Anne Thale, stellv. Stadtbeauftragte Wildeshausen, Maria Seelhorst, stellv. Leitung der Radiologie Vechta, Andreas Stuckenborg, Facharzt für Nuklearmedizin und Radiologie und Merle Siemer, Malteser Wildeshausen. Foto: Thomas Siemer

Landkreis Vechta. Gut 700 selbstgenähte Stoffmasken verteilen die Malteser derzeit im Landkreis Vechta. Die Masken gehen zum einen an berufsbildende Schulen und Gymnasien und sollen Lehrerinnen und Lehrern sowie Schulpersonal mit viel Personenkontakt zugutekommen. Die Dinklager Malteser lieferten 150 Behelfsmasken an die Stadt. Darüber hinaus versorgten die Malteser der Ortsgliederung in Wildeshausen die Radiologie in Vechta mit 150 Behelfsmasken.

Aber auch der Rest der Bevölkerung soll von dem Stoffmaskenprojekt der Malteser profitieren. Für Privatpersonen, die eine Stoffmaske benötigen, haben die Malteser eine Rufnummer eingerichtet: Unter 04441 / 92500 können Behelfsmasken kostenlos geordert werden – solange der Vorrat reicht. Das Angebot richtet sich an alle, die nicht die Möglichkeit haben, sich selbst eine Maske zu fertigen, sowie an diejenigen, die im Job zwangsläufig viel Kontakt zu anderen Menschen haben. 
 
Als Reaktion auf den bedrohlichen Engpass an Mund-Nasen-Masken hatten die Malteser Ende März zum Nähen von Stoffmasken aufgerufen. Die Masken sollten zunächst den Bedarf der Malteser sichern, in einem zweiten Schritt aber auch der Bevölkerung zugutekommen. „Wir freuen uns, dass die Aktion so großen Anklang gefunden hat“, erzählt Philipp Seidel, Projektleiter der Stoffmasken-Aktion im Landkreis Vechta. „Mittlerweile haben wir landkreisweit 100 fleißige Näherinnen und Näher im Einsatz, die einen großartigen Job machen. Der Bedarf an Masken innerhalb unserer Organisation ist inzwischen gedeckt, sodass wir dazu übergehen können, auch extern zu verteilen.“

Gleichzeitig macht Seidel darauf aufmerksam, dass das Material, das zum Nähen benötigt wird, an vielen Stellen knapp wird: „Unsere Näherinnen und Näher müssen immer wieder Zwangspausen einlegen, weil zum Beispiel das Gummiband für die Ohrhalterungen vielerorts ausverkauft ist.“ Jeder, der geeignetes Material zu Hause im Nähkästchen hat, und dieses entbehren kann, ist herzlich eingeladen, die Malteser im Projekt „Stoffmasken“ zu unterstützen. Materialien können an folgende Adresse gesendet werden:  Malteser Hilfsdienst, Stoffmasken-Aktion, Lattweg 2, 49377 Vechta.

Die Malteser weisen nochmals darauf hin, dass es sich bei den selbstgenähten Masken nicht um medizinisch geprüfte Produkte handelt. „Es sind einfache Behelfsmasken“, erklärt Seidel. „Sie schützen den Träger nicht vor Viren oder Bakterien, können aber dazu beitragen, dass wir diese in der Öffentlichkeit weniger weit verbreiten.“ Wichtig sei, dass auch mit Behelfsmaske weiterhin die bekannten Hygieneregeln beachtet werden. 

Info: Die Nähanleitungen sind weiterhin auf der Internetseite der Malteser im Offizialatsbezirk Oldenburg unter https://malteser-offizialatsbezirk.de/stoffmaske zu finden. Auf Wunsch werden die Anleitungen auch per Post gesendet (Anfragen über Tel. 04441 92500 oder per E-Mail: ksc.oldenburg(at)malteser(dot)org). 
 

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